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Papilio

Ein entwicklungsorientiertes Präventionsprogramm

Frühzeitige Prävention beginnt in der Kindertagesstätte

Seit 2008 bildet der VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., in Zusammenarbeit mit der Suchthilfe direkt Essen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem Papilio-Konzept aus.

Projekt- und Studienzentrale für Papilio ist der gemeinnützige Papilio e.V. in Augsburg.

Papilio ist ein pädagogisches Programm zur Sucht- und Gewaltprävention. Es setzt bereits in der Kindertagesstätte an, weil Kinder hier die sozial-emotionalen Kompetenzen erwerben, die sie vor der Entwicklung von Sucht und Gewalt schützen.

Die zentrale Rolle dabei spielen die Erzieher_innen. Im Unterschied zu anderen Programmen kommen keine externen Spezialisten in die Gruppen, es werden keine Kinder für ein Sondertraining aus den Gruppen herausgenommen und es ist keine einmalige, befristete Aktion.

Vielmehr wird das Programm Papilio eingeführt und läuft dann einfach im Kindergartenalltag mit. Es kann mit den verschiedensten Projekten und Maßnahmen im Jahreslauf verbunden werden. Auch für die Kinder entsteht keine Sondersituation: Sie nehmen die Papilio-Maßnahmen als normalen Bestandteil des KiTa-Alltags wahr.